Lätzchen für Kinder: Damit hat der Fleckenteufel keine Chance!

Ärmellätzchen, Klettlätzchen oder Lätzchen mit Auffangschale – dank der vielen Formen von Kinderlätzchen bleiben Kleidung und Umgebung während der oft turbulenten Fütterung sauber.

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Wann ein Lätzchen für ein Baby sinnvoll ist

Wenn der erste Babybrei für Schmiererei beim Füttern sorgt, macht ein Lätzchen Sinn. Für gewöhnlich ist das ab etwa dem sechsten Lebensmonat der Fall. Ein Vorrat von mehreren Lätzchen ist ab diesem Zeitpunkt zu empfehlen. Dabei sollten mindestens sechs Lätzchen zur Grundausstattung gehören, damit immer eines griffbereit ist. Bis wann ein Lätzchen für ein Kind geeignet ist, hängt von der individuellen Entwicklung ab. Bei einigen Kindern ist das ab zwei Jahren der Fall, andere brauchen länger, um sauber zu essen. Suppen und flüssige Nahrungsmittel sind die grössten Herausforderungen – auch wenn Kinder eigentlich schon keinen Latz mehr brauchen, macht er dann oft noch Sinn. Übrigens lässt sich mit dem Lätzchen auch prima der Mund zwischendurch abwischen.

Auf einen Blick: welches Babylätzchen sich wofür eignet

Es gibt verschiedene Formen von Lätzchen, die den Oberkörper des Kindes und teilweise auch die nähere Umgebung in der Anfangszeit vor anfliegenden Essensresten schützen:

  • Lätzchen zum Umbinden:
    Ob mit Druckknöpfen, Klettverschluss oder zum Zusammenbinden – die klassischen Lätzchen sind besonders praktisch in der Handhabung. Der Kinderlatz wird einfach im Nacken zusammengebunden oder zugeknöpft.

  • Schlupflätzchen:
    Gut geeignet für Babys, die besonders aktiv beim Füttern sind, sind Lätzchen zum Überstülpen. Diese Lätzchen haben keinen Verschluss am Kindernacken, sondern einen dehnbaren Halsausschnitt. Dadurch verrutscht dieser nicht so schnell. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Öffnung für den Kopf gross genug ist.

  • Lätzchen mit Auffangschale:
    Bei dieser Lätzchenform ist die Mulde zum Auffangen am Brustbereich des Kindes besonders praktikabel. Geht etwas daneben, fängt die Schale es sicher auf. So bleiben Kind und Umgebung sauber. Ein weiterer Vorteil: Die Babylätzchen können einfach per Hand abgewaschen werden, müssen nicht in die Waschmaschine und sind für die nächste Mahlzeit wieder verwendbar.

  • Ärmellätzchen für den optimalen Schutz:
    Die Lätzchen mit Ärmeln lassen keine Verunreinigungen durch Brei und andere Nahrungsmittel zu, denn der Oberkörper und die Arme sind komplett geschützt. Ähnlich wie bei einem Pullover müssen dazu die Arme übergestülpt werden. Hinten sind die Lätzchen offen. Ein Klett- oder Druckverschluss macht das Anziehen bei einigen Modellen komfortabler.

  • Einweglätzchen für unterwegs:
    Zwar weniger umweltfreundlich, dafür aber besonders praktisch während Ausflügen, sind Einweglätzchen. Sie lassen sich oft mit einem Klebestreifen an der Babykleidung befestigen und sorgen für eine saubere Mahlzeit zwischendurch. Die verunreinigten Lätzchen können danach einfach entsorgt werden.

Geeignetes Material und Pflege

Da Lätzchen Feuchtigkeit aufhalten, bestehen sie meistens aus einem Gemisch aus Baumwolle und Polyester. Dabei ist die Vorderseite aus einem weichen Stoff und die Rückseite mit einer wasserundurchlässigen Schicht versehen. Beim Kauf ist daher unbedingt darauf zu achten, dass das Lätzchen frei von Schadstoffen ist. Kunststoff sollte lebensmittelecht sowie PVC- und BPA-frei sein. Im Idealfall ist das Material recycelbar. Lätzchen aus Stoff wie Frottee sind maschinenwaschbar (meist bei 40 Grad). Kunststoff-Lätzchen, wie etwa mit Auffangschale, lassen sich in der Regel unter heissem Wasser abspülen oder in der Spülmaschine reinigen.

Lätzchen im Überblick:

  • Es sind verschiedene Formen wie z. B. Ärmellätzchen, Klettlätzchen oder mit Auffangschale erhältlich
  • Schützt Kleidung von Kindern während der Fütterung
  • Einweglätzchen sind praktisch für unterwegs
  • Als 3er-Set oder mehr erhältlich
  • Pflegeleicht und für die Maschinenwäsche geeignet