Baby- und Kinderschlafsack – die beste Decke für ein Kind

Experten empfehlen Eltern, ihre Kinder zumindest in den ersten zwölf Lebensmonaten in einem Kinderschlafsack schlafen zu lassen: Während bei einer Decke die Gefahr besteht, dass Kinder mit dem Kopf darunter geraten, bleibt beim Schlafsack alles an seinem Platz. Ausserdem können sich Kinder in einem Kinderschlafsack nicht freistrampeln.

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Winterschlafsack und Sommerschlafsack

Niemand möchte, dass das eigene Kind nachts oder im Kinderwagen friert. Deshalb neigen Eltern dazu, die Kleinen im Bett zu dick anzuziehen. Die Folge ist, dass Kinder schwitzen und es so zu einem Hitzestau kommen kann. Mit der passenden Schlafkleidung und einem Babyschlafsack besteht die Gefahr kaum noch. Winterschlafsäcke sollten grundsätzlich nur verwendet werden, wenn es im Schlafzimmer kühler als 18 Grad ist. Fällt die Temperatur unter 15 Grad, sollte die Heizung auf kleiner Stufe laufen. Sommerschlafsäcke eignen sich für warme Sommernächte mit Temperaturen über 21 Grad im Schlafzimmer.

Während Winterschlafsäcke aus Materialien wie Daune, Polyester oder Fleece bestehen und oftmals über lange Ärmel verfügen, sorgen Sommerschlafsäcke mit leichten Baumwollgeweben und ärmellosen Schnitten für eine optimale Schlaftemperatur.

Der Ganzjahresschlafsack

Sehr praktisch und äusserst beliebt sind sogenannte Ganzjahresschlafsäcke von Marken wie Alvi, Sterntaler oder Schardt. Diese Modelle lassen sich das ganze Jahr über verwenden: Ihr besonderes Material hält die Temperatur zu jeder Jahreszeit konstant, sodass Kinder weder schwitzen noch frieren. Viele Ganzjahresschlafsäcke bestehen aus einem oder zwei Innenschlafsäcken und einem warmen Aussenschlafsack. In der kalten Jahreszeit können diese Babyschlafsäcke miteinander kombiniert werden: Wird es wärmer, können Eltern ihre Kinder langsam auspacken und nur mit einem der Kinderschlafsäcke schlafen lassen. Bei den Verschlüssen hat man die Wahl zwischen einem Reissverschluss, Knöpfen oder Klettverschlüssen. Eltern sollten beim Kauf darauf achten, dass der Schlafsack sich einfach öffnen und schliessen lässt – das erleichtert den Windelwechsel während der Nacht.

Strampelsack – viel Platz zum Strampeln

Strampelsäcke sind keine klassischen Schlafsäcke, können aber auch zum Schlafen getragen werden. Sie reichen Kindern bis etwa unter die Arme und schliessen mit einem weichen, breiten Bund ab. Strampelsäcke, auch Pucksäcke genannt, sind sehr weit geschnitten, sodass Babys darin nach Lust und Laune strampeln können. Wenn es nicht zu kalt ist, können Babys in diesen Säcken ohne Hose oder Strampler liegen, damit sie mehr Bewegungsfreiheit haben. Strampelsäcke können tagsüber, aber auch nachts getragen werden: Sie lassen sich schnell an- und ausziehen und halten Babys warm. Auch bei den Strampelsäcken gibt es Modelle für den Winter aus Daune oder Wolle und leichte Modelle für die Sommermonate.

Der Standard 100 von Öko-Tex gibt Auskunft darüber, ob alle Materialien frei von Schadstoffen und gesundheitlich unbedenklich sind.

Kinderschlafsack im Überblick:

  • In einem Schlafsack ist ein Kind in den ersten zwei Lebensjahren am besten aufgehoben
  • Für den Sommer eignen sich leichte Schlafsäcke aus Baumwolle
  • Im Winter halten Kinderschlafsäcke aus Daune oder Fleece die kleinen Schläfer warm
  • Ein Strampelsack reicht Kindern bis unter die Arme und bietet viel Bewegungsfreiheit